Fahrt nach Tokyo
Heute waren wir wieder mal in zwei Gruppen unterwegs. Die Bujinkan Gruppe machte sich früh auf um das 9 Uhr Training in Noda zu erreichen. Die Touristengruppe Matthias und Wolfgang fuhren mit der JobaLine wieder in Richtung Tokio zum Skytree . Dieser ist mit 634 Meter der weltweit höchste freistehende Funkturm. Auf 350 Meter Höhe angekommen mussten wir jedoch leider feststellen, dass trotz des Sonnenscheins die Fernsicht sehr trüb war und wir leider keinen Blick auf den Fuji erhaschen konnten.
Wenigstens die Sicht zum Boden war noch so gut, dass wir unsere Besichtigungsziele vom Montag von hier oben gut ausmachen konnten. Durch diesen grandiosen Blick aus dieser Höhe gewinnt man nochmal einen ganz anderen visuellen Zusammenhang, als wenn man nur unterirdisch zu den Sehenswürdigkeiten unterwegs ist.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, das wir schon fast als Mittagessen einstuften, ging es dann weiter in den Elektronik Stadtteil Akihabara. Hier trafen wir, weil wir uns kurzfristig verlaufen hatten, auf eine Straße in der es nur Musikinstrumente zu kaufen gab. Die Geschäfte waren sauber getrennt, zwischen Gitarren, Keyboards, Blasinstrumenten und Geigen. Nachdem wir die Orientierung wiedergefunden hatten, ging es zu einer Brücke von der aus wir die vom Reiseführer angeratenen Fotos machten. Wiederum etwas umständlich gelangten wir dann nach einiger Zeit zum Kanda Myojin Schrein. Hier entdeckten wir zu unserer Verwunderung links und rechts vom Eingang zum Tempel die Wappen der Familie Machita. Zügig ging es nun weiter in das Zentrum von Akihabara. Nachdem Wolfgang ja vor zwei Jahren schon mal hier war, konnte er Matthias gezielt zu den Highlights dieses Stadtteils führen. Die Vielzahl und die gedrängte Dichte des Angebotes scheint einen förmlich zu erschlagen. Kaum glaubte man alles gesehen zu haben, eröffneten sich Treppenhäuser oder Fahrstühle die einen noch in den ersten, zweiten, dritten, vierten, fünften oder sechsten Stock führten und in jedem Stock gab es neue Überraschungen. Völlig fertig machten wir uns dann auf dem Rückweg nach Kashiwa. Im Hotel angekommen erreichte uns dann die Nachricht, das Jörg und Joe bereits am Vortag von Soke in die höchste Meisterklasse erhoben worden sind (siehe Trainings-Gruppe).
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen